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Bundes-Notbremse ab 24. April 2021

Bundes-Notbremse ab 24. April 2021

Liebe Undenheimerinnen und Undenheimer,

es gelten in Mainz-Bingen ab Samstag, 24. April, die Regelungen der sogenannten „Bundes-Notbremse“.
Die bisher geltende Allgemeinverfügung des Landkreises wird damit unwirksam.

Allgemeines

Die Notbremse gilt, da der in § 28b des Infektionsschutzgesetzes genannte Schwellenwert von 100 bei der Sieben-Tage-Inzidenz seit mehreren Tagen überschritten wird.

Die aktuell geltenden Regelungen sind:

1. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur gestattet, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person teilnehmen. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht. Zusammenkünfte von Personen desselben Haushaltes, zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern, oder bei Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts sind zulässig. Beerdigungen und Trauerfeiern bis 30 Personen dürfen stattfinden.

2. Ausgangsbeschränkung: Es gilt eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Der Aufenthalt ist grundsätzlich nur in Wohnung oder Haus und dem jeweils dazugehörigen privaten Raum wie Garten oder Hof gestattet.

Ausnahmen:
a) Abwendung einer Gefahr wie insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen;
b) Berufsausübung;
c) Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts;
d) unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger oder die Begleitung Sterbender;
e) Versorgung von Tieren;
f) ähnlich gewichtige und unabweisbare Zwecke oder
g) zwischen 22 und 24 Uhr die im Freien stattfindende allein ausgeübte körperliche Bewegung außerhalb von Sportanlagen;

3. Geschlossen bzw. untersagt sind folgende Einrichtung und Aktivitäten: Freizeiteinrichtungen wie insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätze, Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbäder, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien und Fitnessstudios, Einrichtungen wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetriebe, gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahn- und Busverkehre und Flusskreuzfahrten.

4. Ladengeschäfte und Märkte mit Kundenverkehr für Handelsangebote sind geschlossen.

Zulässig bleibt bei einer Inzidenz bis 150 „click and buy“:
Ladengeschäfte können für einzelne Kundinnen und Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum öffnen, wenn die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kundschaft nicht höher ist als eine Person je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und diese beständig einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einhalten können. Die Kundin oder der Kunde muss ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor Inanspruchnahme der Leistung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen. Zudem muss der Betreiber die Kontaktdaten der Kunden, mindestens Name, Vorname, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse o-der Anschrift) sowie den Zeitraum des Aufenthaltes erheben.

5. Geöffnet bleiben:
a. der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel,

mit folgenden Einschränkungen:
b. der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.
c. für die ersten achthundert Quadratmeter Gesamtverkaufsfläche gilt eine Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche und oberhalb eine Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Den Kundinnen und Kunden muss es möglich sein, beständig einen Abstand von mindestens
1,5 Metern zueinander einzuhalten. In geschlossenen Räumen muss jede Kundin und jeder Kunde eine Atemschutzmaske (FFP 2 oder vergleichbar) oder eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nase-Schutz) tragen.

6. Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist zulässig, wobei die obigen Einschränkungen entsprechend gelten und Vorkehrungen zu treffen sind, die, etwa durch gestaffelte Zeitfenster, eine Ansammlung von Kunden vermeiden.

7. Geschlossen sind Einrichtungen der Kunst, Kultur und Unterhaltung wie Kinos, Theater, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten. Entsprechende Veranstaltungen sind untersagt.

Ausnahmen:
Autokinos; die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden und durch die Besucherin oder den Besucher, ausgenommen Kinder unter 6 Jahren, ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor Beginn des Besuchs mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegt wird.

8. Die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden sowie unter Einschränkungen für Berufssportler und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader. Zuschauer sind immer ausgeschlossen.

Für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern. Trainer und Betreuer müssen, wenn vom Ordnungsamt verlangt, ein anerkanntes negatives Testergebnis auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.

Gaststätten sind geschlossen. Abhol,- Liefer- und Bringdienste sind erlaubt, Abholdienste jedoch nur zwischen 5 und 22 Uhr. Kein Verzehr an Ort und Stelle oder in der näheren Umgebung. Zulässig sind außerdem Speisesäle etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, in Hotels und anderen Betrieben, die berechtigte Personen beherbergen und die Versorgung von Obdachlosen Menschen, Fernbus- und Fernfahrern sowie Betriebskantinen.

9. Die Ausübung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, ist untersagt.

Ausnahme:
Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege. Die Beteiligten müssen soweit die Art der Leistung es zulässt Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) tragen. Beim Friseurbetrieb oder der Fußpflege müssen die Kundin oder der Kunde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor Inanspruchnahme der Dienstleistung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorzulegen.

10. Maskenpflicht bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr einschließlich Taxen, Schülerbeförderung und Dienste wie „Uber“ (Atemschutzmaske, FFP2 oder vergleichbar); eine Höchstbesetzung der jeweiligen Verkehrsmittel mit der Hälfte der regulär zulässigen Fahrgastzahlen ist anzustreben. Maskenpflicht gilt zum Beispiel auch auf dem Bahnsteig.

11. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken in Hotels, Campingplätzen usw. sind untersagt.

12. Präsenzunterricht an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen ist nur in Form von Wechselunterricht und nach Maßgabe von Schutz- und Hygienekonzepten sowie bei Corona-Testung von Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften zweimal in der Woche zulässig. Auch für Hochschulen und außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen gilt Wechselunterricht.

Ab einem Schwellenwert von über 165 – über dessen Eintritt und die Folgen gesondert informiert wird – sind ab dem übernächsten Tag allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen für den Präsenzbetrieb geschlossen.
Dies gilt auch für Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte sowie die erlaubnispflichtige Kindertagespflege.

13. Soweit das Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Gesichtsmaske vorgesehen ist, sind hiervon folgende Personen ausgenommen:
a. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben;
b. Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung;
c. Menschen, die wegen einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske tragen;
d. gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

 

Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Regelungen des Bundes gibt es hier.

Das Land kann noch weitere Bestimmungen erlassen oder präzisieren, zum Beispiel durch eine Fortschreibung der Corona-Bekämpfungsverordnung.

 

Seien Sie stets achtsam und handeln Sie weiterhin rücksichtsvoll. Damit werden wir diese Krise gemeinschaftlich bestehen!

Ausgangssperre im Landkreis MZ-BIN ausgesetzt

Ausgangssperre im Landkreis MZ-BIN ausgesetzt

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer,

der Landkreis Mainz-Bingen hatte die in seiner Allgemeinverfügung vom 12. April verfügte Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr ausgesetzt.

In Mainz-Bingen gelten ab Samstag, 24. April, die Regelungen der sogenannten „Bundes-Notbremse“. Die bisher geltende Allgemeinverfügung des Landkreises wird damit unwirksam.

Grund war ein Beschluss des Verwaltungsgerichtes Mainz von gestern, das in einem Eilverfahren die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs angeordnet hat, der gegen die gleichlautende Ausgangssperre in der Stadt Mainz eingelegt wurde.

Daher gilt diese Allgemeinverfügungs dann nicht mehr:

Personen, die sich im Zeitraum zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft – gleich aus welchem Grund – aufhalten, müssen im Landkreis Mainz-Bingen derzeit mit keinen Buß- oder Verwarnungsgeldern rechnen.
Die Ordnungsämter überwachen die Ausgangssperre im Landkreis nicht mehr.
Die übrigen Regelungen der Allgemeinverfügung vom 12. April bleiben bestehen.

Weitere Information zur Bundes-Notbremse im Land-Kreis Mainz-Bingen hier auf Undenheim-hilft!

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.
Ihre Gemeindeverwaltung Undenheim

Seien Sie stets achtsam und handeln Sie weiterhin rücksichtsvoll. Damit werden wir diese Krise gemeinschaftlich bestehen!

Aktualisierte Allgemeinverfügung | 12. April 2021

Aktualisierte Allgemeinverfügung | 12. April 2021

Liebe Undenheimerinnen und Undenheimer,

es gilt seit dem 22. März 2021 die 18. CoBeLVO in Rheinland-Pfalz und damit natürlich auch im Landkreis Mainz-Bingen.

Allgemeines

da im Landkreis Mainz-Bingen nun am dritten aufeinanderfolgenden Tag der Inzidenzwert die Grenze von 100 übersteigt, erlässt die Kreisordnungsbehörde gemäß dem vom Land für diesen Fall vorgegebenem Muster eine aktualisierte Allgemeinverfügung, die am Mittwoch, 14. April, in Kraft tritt.

Was ist neu ab dem 14. April?

Personen im öffentlichen Raum

Nach der Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im öffentlichen Raum nur alleine, mit Angehörigen des eigenen Hausstands oder einer weiteren Person eines anderen Hausstandes treffen. Kinder bis einschließlich des sechsten Lebensjahres sind von dieser Regelung ausgenommen.

Terminshopping

Terminshopping ist nur noch mit der Vergabe von Einzelterminen an Personen eines Hausstandes möglich. Zu vermeiden sind Ansammlungen in oder vor den Einrichtungen.

Außengastronomie

Gastronomische Einrichtungen sind auch im Außenbereich geschlossen.

Sport

Sportliche Aktivitäten im Amateur- und Freizeitsportbereich in Einzelsportarten sind auf und in öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen nur im Freien nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig. Die Ausnahmeregelung für Jugendgruppen entfällt.

Außenbereiche Parks

Für den Publikumsverkehr sind die Außenbereiche von zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen geöffnet. Zur Steuerung des Zutritts gilt eine Vorausbuchungspflicht.

Außerschulische Bildungsangebote

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sind nur als Einzelangebote zulässig. Der außerschulische Musik- und Kunstunterricht in Gruppen sowie der Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur ist untersagt. Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen.

Ausgangs- und Aufenthaltsbeschränkung

Mit der Allgemeinverfügung tritt auch eine Ausgangs- und Aufenthaltsbeschränkung in Kraft. Dies bedeutet konkret eine Ausgangssperre, die täglich im Zeitraum zwischen 21 Uhr und 5 Uhr des Folgetages greift.
Verkaufsstellen müssen ab 21 Uhr geschlossen sein.

Wie lange gelten die Regelungen?

Hintergrund der Allgemeinverfügung: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge den Wert von 100, ist die jeweilige Gebietskörperschaft verpflichtet, weitere Schutzregelungen nach Vorgabe einer Muster-Allgemeinverfügung des Landes zu erlassen.

Die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) tritt am 22. März 2021 in Rheinland-Pfalz in Kraft. Die Geltung der 18. CoBeLVO ist bis zum 25. April 2021 befristet. Die 18. CoBeLVO finden Sie unter https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/.

Corona-Regelungen: Was gilt in Rheinland-Pfalz?

Rechtsverordnungen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie bestehen im Kreis Mainz-Bingen Regelungen für Gastronomien, Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen. Detaillierte Angaben und neue Anpassungen hierzu finden Sie in der aktuellen Verordnung des Landes. Weitere Rechtsgrundlagen des Landes hier. Das Land Rheinland-Pfalz hat außerdem eine Corona-Homepage mit allen wichtigen Infos eingerichtet. Regelungen, die zusätzlich für den Landkreis-Mainz-Bingen getroffen wurden, finden Sie in dieser Allgemeinverfügung. Die Allgemeinverfügung tritt am Mittwoch, den 14. April 2021 in Kraft.

Fragen zur Corona-Bekämpfungsordnung

beantwortet das Corona-Team Bürgeranfragen beim zuständigen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz per E-Mail.

 

Seien Sie stets achtsam und handeln Sie weiterhin rücksichtsvoll. Damit werden wir diese Krise gemeinschaftlich bestehen!

Schnelltestzentren

Schnelltestzentren

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer,

weitere Informationen, Fragen, Telefonnummern, Ansprechpartner usw. rund um das Thema Corona-Virus, die für die Mainz-Binger Bürgerinnen und Bürger wichtig sind, zusammengetragen von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, erhalten Sie direkt auf dem Internetauftritt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen:

Mehr erfahren

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.
Ihre Gemeindeverwaltung Undenheim

Seien Sie stets achtsam und handeln Sie weiterhin rücksichtsvoll. Damit werden wir diese Krise gemeinschaftlich bestehen!

Negative Corona-Schnelltests kein Freifahrtschein

Negative Corona-Schnelltests kein Freifahrtschein

Liebe Undenheimerinnen, liebe Undenheimer,

das Gesundheitsamt Mainz-Bingen macht darauf aufmerksam, dass negative Corona-Schnelltests noch lange kein Freifahrtschein bedeuten:

Kurzfristig einen Schnelltest machen und dann mit Freunden treffen, wenn das Ergebnis negativ ist?
So einfach ist das leider nicht. Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen macht darauf aufmerksam, dass ein negatives Corona-Testergebnis noch lange keinen Freifahrtschein bedeutet. Das Programm „Testen für alle“ ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz, sich mindestens einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen.
Ein negatives Testergebnis oder eine vollendete Impfung entbindet jedoch grundsätzlich nicht von den geltenden Schutzvorgaben, die in der aktuellen CoBelVO des Landes geregelt sind. Den Link zu dieser Seite finden Sie hier.

Quarantäneregeln für Verdachtsfälle und Kontaktpersonen

Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen weist noch einmal eindringlich auf die derzeit geltenden Quarantäne-Regelungen für Corona-Verdachtsfälle und Kontaktpersonen hin.

Personen, bei denen der Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht, müssen sich laut der  Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben.

„Verdächtig“ ist jede Person, die typische Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, insbesondere Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweist. Diese Personen müssen sich auch einer Testung unterziehen, zum Beispiel in einer Coronapraxis.
Die Teststellen nach dem Konzept „Testen für alle“ in den Gemeinden oder in Apotheken sind in erster Linie für das Testen von Personen ohne Symptome gedacht, um zum Beispiel den Besuch in einem Altenheim zu ermöglichen.
Wurde eine Infektion nachgewiesen, endet die Quarantäne frühestens nach anschließenden 14 Tagen. Treten danach noch Symptome auf oder handelte es sich um einen schweren Krankheitsverlauf oder eine Mutation, ist für das Ende der Absonderung ein zusätzliches negatives PCR-Ergebnis notwendig.
Ist dieser Test, welcher frühestens am 11. Tag durchgeführt werden kann, erneut positiv, verlängert sich die Quarantänezeit um weitere sieben Tage beginnend mit dem Tag nach der erneuten Testung.

Grundsätzlich gilt: Positiv getestete Personen sollen unverzüglich alle Personen informieren, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit Symptombeginn persönlichen Kontakt hatten. Das heißt alle Personen, mit denen man sich länger als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ohne das beidseitige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes getroffen hat oder mit denen man sich über längere Zeit, über 30 Minuten, in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat.

Sie wollen mehr erfahren zu Themen wie:

  • Wann ist man krankheitsverdächtig?
  • Informieren von Kontaktpersonen?
  • Für Schulen und Kitas wurden die Quarantänevorschriften verschärft!

Dann besuchen Sie die Webseite der Kreisverwaltung Mainz-Bingen | Jetzt besuchen.

Hinweis

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden. Daher nutzten Sie gerne diese FAQs zu Ihrer Information.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz(at)bzga.de.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb wird keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlung zu Diagnosen und Therapie angeboten. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können.

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Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Liebe Undenheimerinnen und Undenheimer,

anbei erhalten Sie zusammengefasste Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Rheinland-Pfalz.

Ich möchte mich impfen lassen. Was ist der erste Schritt?

Prüfen Sie zunächst, ob Sie zur Gruppe der Personen gehören, die bereits in den Impfzentren geimpft werden können . Informationen dazu bekommen Sie auch auf der Internetseite impftermin.rlp.de.

Wenn Sie zu den impfberechtigten Personen zählen, melden Sie sich bitte bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes (siehe Impftermin).

Impfungen außerhalb der Impfzentren

Folgende Personengruppen erhalten ein gesondertes Angebot über die jeweilige Einrichtung und müssen sich nicht bei den Impfzentren für einen Termin registrieren:

Personen, die in Pflege- und Senioreneinrichtungen leben oder arbeiten
Sollten Sie zu einer der für den Impfstart priorisierten Gruppen zählen und in einem Pflege- oder Seniorenheim leben oder arbeiten, erfolgt die Terminvergabe für die aufsuchende Impfung eines mobilen Impfteams über die Einrichtung.

Personal in den Kliniken

Die rheinland-pfälzischen Kliniken können seit dem 30. Dezember 2020 eine „Eigenimpfung“ ihrer Belegschaft durchführen.

Menschen mit Behinderung

Insgesamt werden 48.000 Menschen aus 350 Einrichtungen und 150 Diensten in ihren Einrichtungen oder in einer der lokalen 36 Werkstätten für Behinderte und der 53 Tagesförderstätten geimpft. Menschen, die in keiner Einrichtung sind, werden in jedem Landkreis einer Selbsthilfeorganisation zugeordnet, die als Einrichtung angesehen wird und über die Impfdokumentation registriert.

Pflegepersonen von geistig oder psychisch behinderten Menschen
Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, erhalten ebenfalls ein gesondertes Angebot über die jeweilige Einrichtung und müssen sich nicht für einen Termin im Impfzentrum registrieren.

Mitarbeitende der Polizei und des Justizvollzugs

Impfungen der Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitern des Justizvollzugs erfolgen im Modell der Eigenimpfungen über eigene Impfzentren bzw. das Vollzugskrankenhaus in Wittlich.

Impfungen in Dialyseeinrichtungen

Seit dem 17. März können Dialysepatientinnen und -patienten in den 44 ambulanten Dialyseeinrichtungen geimpft werden. Dies betrifft rund 5.500 Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz.

 

Weitere Informationen

Alle Informationen und mehr können Sie hier nachlesen.

 

Seien Sie stets achtsam und handeln Sie weiterhin rücksichtsvoll. Damit werden wir diese Krise gemeinschaftlich bestehen!